Am 07.05. stellt einer der Autoren das Buch „Die Häuser denen, die drin wohnen“, im Infoladen [Salbke] vor (erschienen im Unrast-Verlag). Beginn ist um 18:30 Uhr, davor gibt es wie jeden Dienstag vegane Küfa.
»Die Häuser denen, die drin wohnen! «
Kleine Geschichte der Häuserkämpfe in Deutschland
Der Band zeichnet die Häuserkämpfe ab Anfang der 70er Jahre bis heute in der BRD und West-Berlin nach.
Neben den großen Besetzungswellen in den Metropolen spielt gerade auch die Aneignung und Selbstorganisation von Freiräumen – etwa autonomer Jugendzentren – in kleineren Orten eine wichtige Rolle.
Dargestellt werden die Motivationen, politischen Ziele und die große Vielfalt der Besetzer_innen, deren kollektive Lebensformen ebenso zum Ausdruck kommen wie deren antikapitalistischer Charakter gemäß dem Motto »Die Häuser denen, die drin wohnen!«.
Am 06. April findet im Libertären Zentrum ein kleines Hardcore-Punk-Konzert statt.
Einlass ab 20 Uhr.
Der Solibetrag geht an die baulichen Vorhaben des Libertären Zentrums! Wir haben wie jedes Jahr mehrere Bauwochen geplant, für die wir finanzielle Mittel dringend benötigen. Es gibt wie immer viel zu tun!
Die nächste Bauwoche findet vom 15. bis 21. April statt und helfende Hände sind immer gern gesehen. :)
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir von unserem Hausrecht gebrauch machen und Menschen mit rassistischen, sexistischen und anderen menschenverachtenden Einstellungen von unseren Konzerten verweisen!
*nur für Freunde
Es spielen:
COLD FRONT (Hardcore aus MD/Oschersleben)
https://www.facebook.com/coldfronthardcore?ref=ts&fref=ts
OUT FOR CHANGE (Hardcore aus MD)
https://www.facebook.com/Out4Change?ref=ts&fref=ts
DEAD HONECKERS (HoneCore aus MD)
+ vegane KÜFA von Vegamond
+ Aftershow
Am 26.03 wird im Infoladen [Salbke] das Buch „Topf und Söhne – Besetzung auf einem Täterort“ vorgerstellt.
Beginn: 18:30 Uhr // Küfa ab: 18:00 Uhr
In dem Buch geht es um die Hausbesetzung auf dem ehemaligen Gelände der Erfurter Firma Topf & Söhne. Welche in der Zeit des Nationalsozialismus Krematoriumsöfen für Konzentrations- und Vernichtungslager hergestellt hatte, das Haus war in den
2000er-Jahren eines der bekanntesten linksradikalen Projekte in Deutschland. Das Ende 2012 erschienene Buch „Topf und Söhne — Besetzung auf einen Täterort“ hält die Erfahrungen dieser Zeit fest.
In Erzählungen und Analysen rekonstruieren die Autor_innen gemeinsame Kämpfe und interne Streitigkeiten, sprechen über Ratten und
Debatten und bieten dazu einen Überblick über die Hausbesetzer_innenszene der 1990er-Jahre in Erfurt und die historische Bedeutung der Firma Topf & Söhne.
„Ich fand’s geil, dass wir auf dem Gelände mit dieser krassen Geschichte was gemacht haben, dass die Nutzung im NS rumgedreht hat. Die haben halt damals für Geld alles gemacht. Wir haben alles fast ohne Geld gemacht. Das fand ich den richtigen Umgang mit dem Gelände. “
Coma Richter, Besetzerin
Am 31.03. laden euch die Bewohner_innen des Libertären Zentrums zu einem Endzeit Matineé* mit den Bands
Unrest (Crustpunk aus Münster) und
Cancer Clan (Grindcore aus Potsadam) ein.
Zusätzlich wird es einen veganen Brunch gegeben oder, bei gutem Wetter,werden wir vegan grillen!
Wie immer nur für Freunde!
* französisch: (la) matinée, Deutsch: (der) Vormittag) ist eine künstlerische Veranstaltung, die am Vor- oder Nachmittag stattfindet oder beginnt.
Die mexikanische Frauen-NGO DEMAC (Documentación y Estudios de Mujeres) setzt sich für die Selbstermächtigung von Frauen und Gendersensibilität ein, sie dokumentieren und erforschen die Lebensrealitäten mexikanischer Frauen.
Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen auf der Arbeit mit Frauen in Gefängnissen, an den Grenzen und in prekären Lebensverhältnissen. DEMAC arbeit im gesamten Land mit Frauen aller Schichten und Generationen und kooperiert im Genderbereich sowohl mit NGOs und Basisinitiativen als auch mit staatlichen Institutionen (Gendersensibilisierungsworkshops z.B. bei der Polizei) und Wissenschaftler/innen. Die Organisation gibt eigene Publikationen heraus deren Themenspektren von Literatur, Lernpädagogik, Sexualität, Frauen und Kirche bis zu Neurosen und Psychoanalyse reichen.
Amaranta Medina, langjährige Koordinatorin bei DEMAC, stellt zusammen mit Ernesto Medina ihre Arbeit und die Lebensrealitäten mexikanischer Frauen vor. Sie möchte in Erfahrungsaustausch treten über Themen wie eine praxisorientierte Genderforschung (gerade auch im Bezug auf praxisorientierte Forschung und Erfahrung zu Maskulinität) und Feminismus frauenspezifische Migration, Arbeit mit Frauen in Gefängnissen sowie Unterdrückungverhältnisse und ihren Gegenstrategien. Mehr Infos: http://www.demac.org.mx/
Zu dieser Infoveranstaltung laden wir herzlich am 29.05.2012 um 18.oo im EineWeltHaus in Magdeburg ein.
Anschließend wollen wir mit denen, die Lust und Zeit haben, mexikanisch kochen und weitererzählen und -diskutieren. Wer einen Schlafplatz braucht, meldet sich bitte per Mail bei uns im LIZ.
Liebe Freundinnen und Freunde,
mitte Mai diesen Jahres wurde ein magdeburger Antifaschist wegen Körperverletzung an zwei stadtbekannten magdeburger Nazikadern verurteilt. Das Verfahren wurde erst zwei Jahre nach der Tat geführt, nachdem im Internet einige Monate nach der Tat auf Indymedia ein Foto auftauchte, welches den angeblichen Beschuldigten von hinten zeigte und einer der „geschädigten“ Nazis es zum Belasten der Person verwendete. Auf drängen des Nazis und mit der Begründung, dass die Ermittler in der Lage sind, die Identität der Person aus den schon gesammelten Personalien und Foto/ Filmaufnahmen zu ermitteln, wurden die Ermittlungen in dem schon eingestellten!!! Verfahren, unter Zuhilfenahme des neuen „Beweisstückes“, wieder aufgenommen. Nach einer fast einjährigen „internen Recherche“ kam es dann zu der Verurteilung, da nach einer so langen Zeit keine entlastenden Zeugen und Beweise mehr gefunden werden konnten. Die Verurteilung beruft sich nur auf die Aussage der Wiedererkennung des „Täters“ nach fast zwei Jahren. Auch wenn diese Verurteilung kein Stoppen von praktischem Antifaschismus bedeutet, sind trotzdem Anwalts- und Prozesskosten entstanden. Um diese zu decken wird deshalb ein Solikonzert veranstaltet, wo ihr alle eingeladen seid.

Betroffen sind einige – gemeint sind wir alle
Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz
Solidarität ist eine Waffe
P.S. Personen und Streszer mit Freiwild- bis Burzum-Shirts und anderen Gesocks-Bekleidungen werden von der Veranstaltung ausgeschlossen – WIRKLICH!!
P.P.S. ++++NO FUCKING VIOLENT ANCING – ITS JUST PUNK++++
- es spielen Morgenthau Plan (Leipzig-antigerman hatecore), Goldwing (Magdeburg-bulldozing damenrad grindcore) und Guyana Death Tape (Berlin-Grind)
- danach wird es dicke Bässe auf die Fresse geben, mit den besten Hits von Dr. Alban bis Scooter und Vengaboys
Datum: 21. Oktober
Beginn: 21 Uhr
Soli-Beitrag: 5 Euro
Also kommt alle und feiert mit!
Am Donnerstag, 6. Oktober, findet bei uns ein gemütlicher Hardcore-Abend statt. Ab 18 Uhr wird ein Film gezeigt und ab 20 Uhr spielen Government Flu. Vorbeikommen und Spaß haben! :-)
Ketten ölen, Reifen flicken,
Sollte hier und dort was zwicken:
Quietschen, Klacken, scharfe Kanten,
Alles verdreckt und abgestanden?
Schnappt das Rad und kommt vorbei –
Denn wir machen’s wieder heil!
… am kommenden Dienstag (27. September) in der Fahrradselbsthilfewerkstatt im L!Z. Ab 19 Uhr gemeinsames Fahrradbauen. Für Getränke ist gesorgt.
Euch wird das Hören und Sehen vergehen. Am 13.8.2011 öffnen wir das Tor für einen InfoVortrag vom Psychosozialen Zentrum über das Thema Asylrecht und eine Fotoausstellung zum Thema Unterbringung der Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt. 18Uhr gehts los.
Später spielen drei Kapellen für eure Sohlen. Es darf zu Down on knees I‘m weak (Metal/Punk aus Chemnitz), Gut’s & Guns (HC/Metal aus Leipzig) & Músicas Intermináveis Para Viagem (endless music for tripping – Bitterfeld) getanzt werden! – Die Vegane KüFA wird sich wieder um die nötige Energie kümmern.
Auf die Plätze, Fertig, Los
Am 9.8.2011, ab 19Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm „Kein Mensch Ist Illegal“ von Simon Labhart & Tina Bopp.
Sie leben nicht am Rande der Gesellschaft sondern unsichtbar mitten unter uns. Man nimmt sie nur wahr, wenn man sie zufällig schreien hört. Papierlos oder in einem ungeregelten Aufenthaltsstaus warten sie jahrelang auf eine Antwort. Im Juni 2010 wurde die Kleine Schanze in Bern eine Woche lang besetzt. Mehr als 300 Flüchtlinge und Aktivist_innen beteiligten sich. Der… Film porträtiert drei Iraner, die unabhängig voneinander in ihrem Asylheim in den Hungerstreik traten und sich auf der Kleinen Schanze kennenlernten.
Die Politik und die Medien reagieren mit Ignoranz. Eine Momentaufnahme eines aussichtslos scheinenden Kampfes gegen den sich über die Grenzen abzeichnenden Nationalismus und die Fremdenfeindlichkeit. Ein Film für die Rechte der Sans Papiers.
Herein spaziert, Augen und Ohren auf. Los gehts.