Allgemein

02.10. Gegen den Patriotischen Einheitsbrei

30 Jahre ist es her, dass EINE Mauer gefallen ist. Ein Grund zum Feiern und erinnern aber auch zum Aufbrechen weiterer noch bestehender Grenzen.
___________________________________________________
„DIE FREIHEIT DES EINEN ENDET DORT, WO DIE GRENZEN DES ANDEREN BEGINNEN“
___________________________________________________

Programm:
- Infostände
- Bands — Volker Putt, Harzkommission, Drecksch
- Leckeres Essen von der Koma Kolonne Waldkirchen (AZ-Dorftrottel)

Wie immer gilt:
No Place For Racism, Fascism, Homophobia, Sexism
No photo

Mitbewohner*innen gesucht

Hallo,
wir sind das Libertäre Zentrum Magdeburg (L!Z), wir sind ein seit 10 Jahren bestehendes selbstverwaltetes Hausprojekt im Südosten Magdeburgs. Wir bieten verschiedenste Projekte und Projekträume für unkommerzielle und selbstbestimme kulturelle und politische Arbeit in unserem Haus an. Es existiert z.B. ein Proberaum, ein Konzertraum, ein Infoladen, ein Archiv, eine Holzwerkstatt, eine Elektrowerkstatt, eine Metallwerkstatt, ein Kreativraum, eine Siebdruckwerkstatt, sowie Seminar- und Gästezimmer. Darüber hinaus bieten wir wöchentlich eine Fahrradselbsthilfewerkstatt und eine vegane KÜFA (Küche für Alle) an. Damit die ganzen Projekte, auch betreut werden können und das Haus renoviert und selbstverwaltet werden kann sind wir auf aktive Mitbewohner*innen angewiesen. Deshalb suchen wir gerade neue Mitbewohner*innen. Falls du also Bock hast in einer ostdeutschen Stadt aktiv zu werden, Lust auf kollektives und selbstverwaltetes Wohnen hast und kein Problem mit Ofenheizung und wöchentlichem Plenum kannst du uns gerne unter liz-md[at]riseup.net kontaktieren. Wir freuen uns auf Anfragen und Besuche.

18.05.19 Jam-Session

JAM SESSION

Samstag, 18.05.2019
16-21 Uhr

Libertäres Zentrum (L!Z)
Alt Salbke 144
39122 Magdeburg
Tram 2: Mariannenstraße

Zusammen Musik machen, Ausprobieren & Zuhören -
Bring* dein (Lieblings-)Instrument mit oder komm‘ einfach so vorbei,mach‘ mit und/oder genieß‘ die nette Atmosphäre, welche wir gemeinsam gestalten.
Alle sind herzlich willkommen!

Kein Platz für Sexismus, Rassismus und andere Diskriminierungsformen.

11.05.19 Befreiungsparty

Am 8. Mai 1945 fand die Kapitulation Nazi-Deutschlands statt und somit wurde das Ende des zweiten Weltkriegs eingeläutet. Ein feierlicher Grund, um auch in diesem Jahr gemeinsam mit Euch den Tag des Sieges gegen den Faschismus zu verbringen! Schnappt Euch Eure Freund*innen und feiert mit uns am 11.05.2019 den Abend mit Musik und Tanz! Und was für Mucke uns hier geboten wird, ein wahres Fest.



Megason
(TLV/ ISR)
Manchmal stellt sich die Frage: “Gibt es eigentlich auch unbegabte Künstler*innen in Tel Aviv?“.
Vermutlich Nein! Zumindest zeigt uns diese instrumentale Rock Band mal wieder, wie facettenreich Musik auf der Welt sein kann. Von Post-Rock Parts bis technischste Math-Rock-Parts ist alles dabei. Das Einzige was fehlt ist die Langeweile und Blastbeats. Mit dem frischesten Release „Kupamanduka“ legen die drei Musiker ein derbes Brett auf das Parkett. 100% handmade. Reinhören ist empfohlen!
https://megason.bandcamp.com/album/kupamanduka

Elephant Hive (TLV/ ISR)
The Elephants are back! Tom und Rafael… zwei sehr sympathische Menschen, die nebenbei auch noch sehr coole Musik machen. Irgendwo zwischen Garage-Rock, Math-Rock und Stoner lassen sie keinen Beat grade. Und was kann nur besser sein als eine three-piece-Band? Genau, eine two-piece-Band. Weniger ist halt auch mehr. Es gibt nicht viele zweite Chancen im Leben, nutzt diese!
https://www.elephanthive.com

Aftersession mit DJ Klaus Lörrach
Meine Damen und Herren,
last but not least bittet Klaus Lörrach zum Tanze.
Als Magdeburger Jung durch und durch kredenzt Klausi uns am Ende des Abends nur das Beste aus den 80ern frisch aus der Dose.
Oh, what a feeling
When we‘re dancing on the ceiling
Oh, what a feeling

Nur für Freunde!

04.05.19 Blockwart & Basur + Die Bullen

Mal im Ernst, in einer besseren Welt wären Blockwart & Basur wahrscheinlich überflüssig oder hätten eine coole Punkrockband. Die Welt ist schlecht und die selbsternannten Erfinder des „Drei-Akkorde Rap“ verblüffen nunmehr seit mehr als 10 jahren, 10 Alben und annähernd 200 Tracks, damit noch immer in keine Schublade so richtig zu passen. Textlich irgendwo zwischen hoffnungslos optimistischer Melancholie, klaren Ansagen und erlebnisorientierten Ausfällen, ist es nicht zuviel verlangt, Blockwart und Basur als einen Spiegel der Widersprüche dieser Zeit und Gesellschaft zu sehen und somit in letzter Konsequenz zu der Einsicht zu gelangen: Die Welt ist wirklich schlecht und das ist wirklich überflüssig.

------------------------------------------------------------------------------------------

DIE BULLEN. Was ist das eigentlich? Ja, mein Freund, das fragst Du Dich…

„Die Bullen komm‘! Die Menschen jubeln vom Balkon!“
Die Bullen sind zum Dienst angetreten um alle unsympathischen Facetten der Polizei deutlich aufzuzeigen. Sie sind angetreten um den jungen und zurückgebliebenen Leuten von heute mit ehrlicher Werbung zu zeigen wie cool die Polizei halt drauf ist. Werbung für anonyme Machtausübung, eine spießige Verbeamtung und Kompensation für charakterliche Mängel. Und womit? Mit der angesagtesten Musik, die das ZDF sich vorstellen kann. Deutschpunk! HipHop! Electro!(?)Atzen-Partyrock! Wie cool ist das denn? Einfach bad ass! Einfach zum mitlaufen. Yolo!

Die Beamten, die sich, in geradezu märtyrerhafter Weise dieser Aufgabe angenommen haben sind früher bei Sondereinheiten wie z.B. Suburban Scumbag’s, Power, Nutcase, Tackleberry, Sushi Boy, And then they run oder Affenmesserkampf aktiv gewesen bzw. immer noch aktiv. Sogenannte „Punk“-Bands, die den Beamten die Szene-Credibility einbrachte die sie nun hervorragend für rechtstaatliche Zwecke nutzen können!(Wie z.B. der Meinungsfreiheit und der Freiheit der Kunst)

Wo?: Libertäres Zentrum Magdeburg (L!Z)
Alt Salbke 144
Wann?: 04.05.19 ab 19.30

--------------------------------------------------------------nur für Freund*innen

16.04.19 Szenische Lesung: „Kein Tag ohne Selbstverwaltung, Widerstand und Widersprüche im Haus Mainusch“

Punk, Partys, Politik gegen die herrschenden Verhältnisse

Emanzipatorische Kämpfe werden überall geführt, nicht nur in Hamburg oder Berlin. Auch abseits von Großstädten findet Gegenöffentlichkeit statt; dort ist sie sogar von besonderer Wichtigkeit. In Mainz, der Stadt, die man vielleicht am ehesten mit Gutenberg und Weinstuben assoziiert, ist das Haus Mainusch seit 1988 Teil emanzipatorischer und sozialer Bewegungen.

30 Jahre Selbstverwaltung, Partys, Plenen, DIY- Konzerte, Engagement gegen Rechts und vieles mehr. Doch dem soll ein Ende gemacht werden: Wie so viele andere Projekte, ist nun auch das Haus Mainusch und der dazugehörige Wagenplatz von Räumung bedroht. Die Geschichte und aktuelle Situation des Haus Mainusch stehen exemplarisch für eine Dynamik, der linke Freiräume heute in ganz Deutschland ausgesetzt sind. »KEIN TAG OHNE« ist ein Dokument wider die Verdrängung. In akribischer und liebevoller Arbeit wurden Fotos, Flugblätter, Erinnerungen aus der inzwischen dreißigjährigen Geschichte des Haus Mainusch zusammenge- tragen und kollektive Reflexionen zur politischen Gegenwart gesammelt.Das Buch ist ein Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte um Gentrifizierung, »Linksextremismus« und Protest, und zwar aus einer Perspektive, die sonst selten gehört wird: der Perspektive der Menschen, die verdrängt werden, weil die Räume, die sie schaffen, nicht profitorientiert sind und einer anderen Logik des sozialen Miteinanders folgen.

Wann?: 16.04.19 ab 18 Uhr KÜFA Lesung ab 19 Uhr
Wo?: Libertäres Zentrum Magdeburg (L!Z)
Alt Salbke 144 // 39122 Magdeburg

21.03.-30.05. „Wir Tanzen weiter“

20.-21.04.19 Kommunikation, Kritik, Konsens-Workshop

English below

umgang mit konflikt und gewalt 1 Tag : kritik geben_annehmen und
zustimmungsprinzip, als vorschläge für eine emanzipatorische praxis
gegen machtverhältnissen
beschreibung:
in diesem workshop wollen wir mit euch einen
solidarisch_emanzipatorischen umgang mit kritik und die anwendung des
zustimmungsprinzip und konsens erlernen_arbeiten . dafür werden wir uns
mit folgenden fragen beschäftigen:
wie kann ich solidarisch kritisieren? wie kann ich auf kritik reagieren?
was haben arten und weisen wie wir kritik adressieren und annehmen mit
verschiedenen positionierungen und machtverhältnissen zu tun?
wie kann uns das zustimmungsprinzip zu einem sensiblen miteinander
verhelfen?
wie können wir konsensorientiert handeln und somit vordefinierte, von
machtverhältnissen bestimmte, aktionen_interaktionen durchbrechen?
wir werden uns anhand von verschiedenen leicht zugänglichen methoden
(spielerisch) den themen nähern. wir wollen in dem workshop einen
lernraum erschaffen in dem wir fehlerfreundlich-kritisierend miteinander
umgehen und konkrete vorschläge für ein solidarisch_emanzipatorisches
miteinander erarbeiten_lernen.

umgang mit konflikt und gewalt 2. Tag : positionierungen und ihre auswirkungen,solidarisch streiten, inhaltlich_ideologische zugänge
beschreibung:
in diesem workshop wollen wir mit euch einen
solidarisch_emanzipatorischen umgang miteinander erlernen_arbeiten und
einen blick auf unterschiedliche inhaltliche und ideologische zugänge
werfen. dafür werden wir uns mit folgenden fragen beschäftigen:
was hat es überhaupt mit positionierungen von menschen in dieser
gesellschaft auf sich und wie wirken sich diese positionierungen auf
deinen alltag?
wie können möglichst viele stimmen gehört werden und verschiedene
perspektiven nebeneinander stehen? wie können sie sich auch miteinander
solidariseren und verbünden?
was sind praxen, die unterdrückten positionierungen raum geben können?
wie hängen verschiedene (sprach-) handlungen damit zusammen?
welche vorschläge für einen solidarisch_emanzipatorischen umgang
miteinander gibt es? wo kollidieren jene und führen zu konflikten?
was_wie miteinander umgehen, um aktiv machtverhältnisse
anzugreifen_abzubauen?
wir werden uns anhand von verschiedenen leicht zugänglichen methoden
(spielerisch) den themen nähern. wir wollen in dem workshop einen
lernraum erschaffen in dem wir fehlerfreundlich-kritisierend miteinander
umgehen.der workshop ist der zweite teil von zwei teilen.
Die workshops finden in deutscher lautsprache (mit flüsterübersetzung auf
englisch) statt und sind offen für alle geschlechter. der raum ist
rauchfrei.
durchgeführt von: blu doppe (queer_topia*, queertopia.blogsport.de, fb:
queer_topia)
die Workshops dauern jeweils 6 stunden.

dealing with conflicts and violence – giving_taking criticism and the
concept of consensus a suggestion for an emancipatory practice to deal
with powerrelations (1)
description:
in this workshop we want to work on_learn together how we can deal with
criticism and how the concept of consensus functions_works. for this we
ask ourselves the following questions:
how can i critisize someone in a solidary way? how can i react to criticism?
how are the ways in which we adress and take criticism related to our
individual positions and powerrelations?
how can the concept of consensus help us to become more sensitive when
relating to each other and/or living together ?
how can action orientated towards consensus help us to overcome
predefined power relations?
to approach these topics, we will use methods, that are easily
accessible and playful. we want to create a space where we can learn
together_from each other, in a friendly way towards mistakes. we would
like to work on concrete suggestions for dealing with each other and
with conflicts in a solidary_emancipatory way.. this workshop is the
first of a series of two.
the workshop will be in german language (with the option to do wispered
translation in english) and is open to all genders. the room is free of
smoke and accessible with the wheelchair, the toilette??
organised by: blu doppe (queer_topia*, queertopia.blogsport.de, fb:
queer_topia)
duration: 6 hours

dealing with conflicts and violence – positionings and their
consequences, solidary debating, ideological and content-related
approach (2)
description:
in this workshop we want to work on_learn together how we can deal with
each other in a solidary_emancipatory way. for this we ask ourselves
following questions:
what kind of different postionings can people have in this society? and
what effects can they have in our everyday lifes? how can as many
voices as possible be heard and different perspectives stand next to
each other? what are practical approaches to give space to suppressed
positionings? and how is this connected to different actions (e.g. via
language)? which suggestions to have a solidary_emancipatory dealing
with each other? where do they collide and lead to conflicts? how can we
deal with each other so that we can challenge power relations and power
dynamics?
to approach these topics we will use methods that are easily accessible
and playful. we want to create a space where we can learn together_from
each other in a friendly way towards mistakes . we would like to work on
concrete suggestions for dealing with each other in a
solidary_emancipatory way. this workshop is the second of two.
the content we worked out_learned together will be shared with the camp
afterwards.
the workshop will be in german language (with the option to do wispered
translation in english) and is open to all genders. the room is free of
smoke and accessible with the wheelchair, the toilette??
organised by: blu doppe (queer_topia*, queertopia.blogsport.de, fb:
queer_topia)
duration: 6 hours

09.04.19 Postautonomie: Wie organisieren wir uns gegen den Kapitalismus?

Die „Autonomen“ der 1980er galten als der militante Flügel der sozialen Bewegungen, sie wollten deren Einzelforderungen mit dem Kampf gegen den Kapitalismus verbinden. Sie waren auch selbst Bewegung, wenn sie Häuser besetzten oder sich in sozialen Zentren organisierten. Auf die Erfahrung mit den neoleninistischen Parteien, den „K-Gruppen“, reagierten sie mit Organisationsfeindlichkeit.

Aus der Selbstkritik dieser „Autonomen“ entstanden Ansätze, die mehr Organisierung forderten, ohne dabei auf die Kritik an den Parteien zu verzichten. In den 2000er boten die „Interventionistische Linke“ und „…ums Ganze!“ einen Ansatz, der mehr als ein Netzwerk sein wollte, aber keine politische (Partei)Organisation.

Ist es diesen „Postautonomen“ möglich auf aktuelle Bewegungen wie den Feminismus oder die Ökologiebewegung einzuwirken? Entsteht eine Kontinuität, die sich auf die Klassengegensätze genau so bezieht wie auf die Veränderungen des Alltags? Wie sieht der Aktivismus außerhalb von Zentren wie Berlin oder Leipzig aus?

Das Buch zum Thema: Robert Foltin: Post-Autonomie. Von der Organisationskritik zu neuen Organisationsformen. Münster: Unrast Verlag.
Wann: 09.04.19 19 Uhr (ab 18 uhr vegane KÜFA)
Wo: Libertäres Zentrum Magdeburg (L!Z)
Alt Salbke 144 // 39122 Magdeburg

10 Jahre L!Z-Festival

Zehn Jahre Libertäres Zentrum- wir wollen es mit euch krachen lassen!

In diesen zehn Jahren haben hier viele Menschen gewuselt und gewerkelt und das Haus mit Leben erfüllt. Auch in Zukunft stellen wir uns dem Chaos dieser Welt und deswegen wollen wir mit euch feiern. Merkt euch den 21. bis 23. Juni und freut euch auf ganz viel Musik, Tanz, Workshops, Essen, Trinken und alte und neue Freund*innen. Das Programm wird noch ausgetüftelt, checkt einfach regelmäßig unsere die Veranstaltung oder unsere Internetseite für Infos!

+++++++++ more infos coming soon ++++++++++++

Freitag (21.06.):

Nachmittags: Stände + entspannte Musik

Abends: Punkrock
+ Aftershow

Samstag (22.06):

Nachmittags: Stände+ Workshops + entspannte Musik

Abends: Hip-Hop / Rap

Aftershow:
Eletro-Party

Sonntag (23.06.):
Nachmittags: Stände + Workshops + entspannte Musik

+++++++++ more infos coming soon ++++++++++++

*nur für Freund*innen