Beiträge von Libertäres Zentrum Magdeburg

25.04.17 Vortrag: Kritik der Konsumkritik

Um etwas gegen die schlimmen Zustände (Hunger, Ausbeutung, Umweltverschmiutzung etc.) auf dieser Welt zu unternehmen,
ändern manche Menschen ihren Konsum: Es soll weniger und wenn,
dann bio, fair trade oder nicht bei bestimmten Konzernen gekauft werden.
„Unechte“ Bedürfnisse sollen erkannt werden, back to basics.
Wir wollen diskutieren, warum diese Antwort notwendigerweise zu kurz greift und Strategien besprechen,
um wirklich endlich Schluss zu machen mit Armut, Hunger und Krieg.

Der Vortrag ist so konzipiert, dass kein Vorwissen nötig ist, sondern
jede*r kommen und mitdiskutieren kann.

Datum: 25.04.17

Ort: Libertäres Zentrum Magdeburg / Infoladen [Salbke] (Alt Salbke 144)

Referent*innen: redical M
antinationale Gruppe aus Göttingen

Küche für alle ab 18 Uhr

Beginn Vortrag: 19 Uhr

infoladen.blogsport.eu // squatmagdeburg.blogsport.de
md-linksdrehend.org // redicalm.org

06.05.17 Rojava-Soliparty

Acht Stunden auf eine Reise durch die wunderbaren Weiten der Tanzmusik zwischen Rebel Rhythms und Bastard Beats.

Mögliche Erlöse wollen wir gerne in den Wiederaufbau in Rojava, konkret in die Unterstützung von Frauenprojekten fließen lassen. Das machenwir über avahi – solidarity construction rojava, die wiederum mit WJAR, der Stiftung freier Frauen Rojavas zusammenarbeiten.

ab 19:00h Film: „Leben und Werk von Andre Lorde“ //
Vegane KÜFA

ab 21:00h Dj- Set „Remix the future“

if you re a sexist,
racist,
homophobic
or basically an asshole
DON`T COME IN
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nur für Freund*innen
NO PHOTOS

Bauwochen bis Mai

28.04. Radical Queer mit Hatehug, Okma & Relups und Gewaltbereit

Radical Queer @ L!Z

mit

Hatehug (HC-Punk from Berlin)

https://www.facebook.com/hatehug

https://hatehug.bandcamp.com/​

Okma & Relups (Hip-Hop from Wien)

https://www.facebook.com/okmarelups/

http://okmarelups.com/

Gewaltbereit (angepisster Deutschpunk from Leipzig)

https://gewaltbereit.bandcamp.com/

+ Vegane KÜFA

Start: 21 Uhr

if you re a sexist,
racist,
homophobic
or basically an asshole
DON`T COME IN
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nur für Freund*innen
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01.04.17 Punkkonzi mit Bernd Wand, Angebrachte Panik und Kawkakawka

nicht draufklicken!!11!!!1!1!einself!

Punkkonzi im L!Z mit:

Bernd Wand (Punkrock)

https://www.facebook.com/berndwandband/

Angebrachte Panik (Punk)

http://angebrachtepanik.blogsport.de/

Kawkakawka (Punk und Polyphonklingelton)

+Vegane KÜFA

Einlass ab 18 Uhr

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racist,
homophobic
or basically an asshole
DON`T COME IN
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nur für Freund*innen
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10.03.17 Räucherkonzi

Räucherkonzi im L!Z am 10.03.17

with:

Brüllaffe (crusty roll)

Exors (Crust Punk)

Pest Chords (Hardcorepunk)

Snaerft (Crust Punk)

+ vegane KÜFA

Doors Open: 19 Uhr

if you re a sexist,
racist,
homophobic
or basically an asshole
DON`T COME IN
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nur für Freund*innen
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21.03.17: Mobiveranstaltung – 1. Mai Halle – Nice to beat you!

1. Mai Halle – Mobiveranstaltung – Nice to beat you!

DIE RECHTE plant mit bundesweiter Unterstützung ihren diesjährigen 1. Mai – Naziaufmarsch in Halle, den wir ihnen natürlich ordentlich vermiesen werden.

Aus diesem Grund werden ein paar Genoss*innen aus Halle im L!Z / Infoladen [Salbke] vorbei kommen und ein bisschen was über die anstehenden Proteste erzählen.

Mehr Infos gibts hier: http://www.nicetobeatyou.tk/

Wann: 21.03.2017

*18:00h lekker Küfa

*19:00h Mobivortrag

*20:00h Film „Du weißt schon, wie in Rostock…“

Aufruf:

Nazidemo in Halle?
Nice to beat you!

Für den 1. Mai 2017 wurde in Halle eine Nazidemonstration angemeldet. Die bisher aufrufenden Gruppen lassen eine Anreise mehrerer Hundert militanter Neonazis aus ganz Deutschland erwarten.

Warum die Nazis erneut Halle als Aufmarschort einer 1.Mai-Demonstration gewählt haben, erscheint zunächst nicht nachvollziehbar. Offensichtlich haben sie ihren letzten Maiauftritt in Halle bereits vergessen. Denn 2011 scheiterten sie glorreich und beschritten aufgrund mehrerer entschlossener Blockaden und direkter Aktionen einen nur sehr kurzen Leidensweg durch die Abbruchviertel unweit des Hauptbahnhofs. Halle ist dabei neben Leipzig bisher nicht nur eine der Städte im Osten, in der Naziaufmärschen auch über die Großevents hinaus traditionell mit der nötigen Konsequenz begegnet wird. Darüber hinaus sagt die hohe Fluktuation der hiesigen Nazivortänzer auch etwas darüber aus, was es bedeutet, seine nationalsozialistische Feldpost in Halle zu empfangen: Es macht ihnen selten länger Spaß. Aber auch hier sind die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten zwei Jahre infolge der sogenannten Flüchtlingskrise selbstverständlich nicht spurlos vorüber gezogen. Auch in Halle erreichte die AfD bei den letzten Landtagswahlen knapp 20% und die bis heute wöchentlich stattfindenden fremdenfeindlichen Montagsdemos konnten in ihrer Hochphase im Winter 2015/2016 mehrere Hundert „besorgte Bürger“ mobilisieren. Neonazis agieren in Folge dessen zunehmend offener, selbstbewusster und gewalttätiger. Vor diesem Hintergrund wird auch der erneute Versuch, in Halle endlich einen Aufmarsch und nicht nur einen Spießrutenlauf zustande zu bekommen, nachvollziehbar. Ob dieses Ansinnen mit dem zur Verfügung stehenden Personal erfolgreich sein wird, ist dabei aber zumindest fraglich.

Die diesjährige Demonstration wird von der Partei „Die Rechte” organisiert. Lokale Unterstützung wird sie dabei durch die hallische Suffnazitruppe „Brigade Halle” erfahren. Beide Gruppen stehen idealtypisch für Menschen, deren Sendungsbewusstsein sich disproportional zum Urteilsvermögen verhält, bei denen sich Wahrnehmung und Realität so unversöhnlich gegenüber stehen, dass man es ihnen im Gesicht ansieht. Und deren Gewaltaffinität eng mit der eigenen Abgestumpftheit in Verbindung zu stehen scheint – verroht bis ins Mark, unfähig zu Empathie, zu Selbstreflexion, gar zu Vernunft. Dass die Schlüsselfiguren des hallischen „Die Rechte“-Ablegers nah an der Grenze der Zurechnungsfähigkeit agieren, darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der 1.Mai als „Arbeiterkampftag“ stets in der Lage ist, eine größere Anzahl Neonazis zu mobilisieren. So hat sich beispielsweise das als Schwarzer Block agierende „Antikapitalistische Kollektiv” angekündigt, das am 1. Mai 2016 in Plauen mit massiver Gewalt auf sich aufmerksam machte.

Es muss darum gehen, den Nazis den Auftritt in Halle so gut es geht zu vermiesen. Nicht für ein besseres Deutschland, nicht für ein bunteres Halle oder den nazifreien Szenekiez. Sondern: Weil es richtig ist, ihnen in die Suppe zu spucken.
Auf die Ankündigung der Nazis, am 1.Mai 2017 durch Halle marschieren zu wollen, entgegnen wir mit dem nötigen Nachdruck, freundlich, aber bestimmt:

Nice to beat you!

Antifaschistische Gruppen Halle

04.03.17 Infoveranstaltung über die solidarische Baustelle in Rojava

+ Infoveranstaltung über die solidarische Baustelle im Norden Syriens +

Gemeinsam mit der kurdischen Frauenstiftung WJAR planen die Menschen von AVAHI eine kollektive Baustelle in Rojava, dem nördlichsten Teil Syriens. Die Stiftung WJAR koordiniert und organisiert den Aufbau von Gesundheitszentren, Bildungseinrichtungen und Kooperativen für Frauen. Diese Arbeit soll mit dem Bau eines Gemeinschaftsgebäudes unterstützt werden.

Über das Projekt:
„Unser Projekt hat zum einen das Ziel ein Gebäude zu errichten welchesgemeinschaftlich genutzt werden kann und sich somit in die öffentliche Infrastruktur integriert. Gemeinsam mit den Menschen von vor Ort werden wir zusammen planen und arbeiten, um Solidarität praktisch werden zu lassen. Wir wollen die Idee der Demokratischen Selbstverwaltung, die Ökologie und Bedürfnisorientierung als zentrales Konzept des Handelns und Wirtschaftens beinhaltet, ernst nehmen. Deshalb soll dieses Bauvorhaben auch unter ökologischen Gesichtspunkten umgesetzt werden, in dem wir z.B. den lokalen Rohstoff Lehm verwenden wollen.
In Rojava planen wir, uns so gut wie möglich selbst zu organisieren und zu versorgen um die lokale Infrastruktur so wenig wie möglich zu belasten. Um dies zu gewährleisten werden wir neben Handwerker*innen, auch Übersetzer*innen, ärztliche Unterstützung, Medikamente, kleinere Werkzeuge und Küchenkräfte etc. dabei haben. Im Zentrum der Baustelle sollen der politische und kulturelle Austausch, die kollektive Entscheidungsfindung und gemeinschaftliche Aneignung von Wissen, stehen. Alle haben unterschiedliche Qualitäten die eingebracht werden können und wovon die Gemeinschaft profitiert. Sowohl in Arbeitsabläufen einer Baustelle als auch im alltäglichen Zusammenleben. Wir sehen das gleichberechtigte Arbeiten, auch als Verneinung der weit verbreiteten Leistungs- und Profitideologie.“

Wann: 4. März 2017 // ab 18.30 Uhr
Wo: Infoladen Salbke im Libertären Zentrum Magdeburg // Alt Salbke 144
Veranstalter: Fremder Geselle bei „Axt und Kelle“ und Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg

Spenden an:

Kurdistan Hilfe e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE40200505501049222704
BIC: HASPDEHHXXX
Stichwort: construction
avahi(ät)riseup.net – avahi.noblogs.org

25.03.17 /// Goldwing /// Complete Crap /// Szrama

Goldwing (Grindcore)
https://www.facebook.com/Goldwing-197286557040257/

Complete Crap (Punkrock/HC)
https://www.facebook.com/Goldwing-197286557040257/
http://completecrap.bandcamp.com/

Szrama (80er-HC-Punk)

+ vegane KÜFA

Doors Open: 21 Uhr

if you re a sexist,
racist,
homophobic
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nur für Freund*innen
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11.02.17 In.Flammen Vol. 2

IN.FLAMMEN | 2

11.02.17 In.Flammen Vol. 2

In.Flammen baut zurzeit ein politisches Hip-Hop-Netzwerk zwischen Griechenland und Deutschland auf. Im Fokus stehen Selbstorganisierung, soziale Kämpfe und Solidarität. Die zweite Veranstaltung im L!Z startet um 19.30 Uhr mit Vortrag & Diskussion zum Squat Papoutsadiko in Athen (auf Englisch, kann aber gerne ins Deutsche übersetzt werden). Ab 22 Uhr Konzert mit Σπείρα (Athen), Rana Esculenta (Leipzig), TNT (Rationalistas-Ορθολογιστές) (Athen), DJ fogge d., gehostet von Le Monde Est En Flammes (Bremen/Athen/Berlin).

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19.30h VORTRAG & DISKUSSION
(English version below)

Selbstorganisierung und politischer Aktivismus in den Vororten Athens. Wie Squatting auch außerhalb des Stadtzentrums funktionieren kann. Das Beispiel Papoutsadiko

Squats oder autonome Zentren in Deutschland, die fernab der attraktiven Innenstadtbezirke liegen, sind selten. Für viele Aktivist*innen ist der Stadtrand zu weit entfernt und vor Ort fehlt es oft an lokaler Verankerung. Das Squat Papoutsadiko befindet sich in der Vorstadt Chaidari, einer Arbeiter*innengegend im Westen Athens. Die frühere Schuhfabrik wurde 2011 besetzt, nachdem sie mehrere Jahre leergestanden hatte. Seitdem sind die 1.500 Quadratmeter ein Ort, an dem sich Menschen selbst organisieren. Zurzeit baut das Squat eine eigene Stromversorgung auf, nachdem die Stromversorgung mehrfach gekappt wurde.
Wie funktioniert ein Squat am Stadtrand Athens, fernab von bekannten politischen Athener Bezirken wie Exarchia? Wie läuft die Nachbarschaftsarbeit? Wie steht es um den Aufbau der autonomen Stromversorgung? Es sprechen Aktivist*innen des Squats Papoutsadiko. Vortrag und Diskussion sind auf Englisch, aber können gerne ins Deutsche übersetzt werden.

22h KONZERT

Σπείρα (Athen)
Rana Esculenta (Leipzig)
TNT (Rationalistas-Ορθολογιστές) (Athen)
Hosted by Le Monde Est En Flammes (Bremen/Athen/Berlin)

DJ
fogge d. (Athen/Hip Hop)

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19.30h TALK & DISCUSSION

Self-organisation and political action in the suburbs of Athens, taking the example of Papoutsadiko squat: How the practice of squatting finds space out of the metropolitan centre

You do not find many squats or autonomous centres in Germany that are located outside the attractive inner city districts. For many activists the outskirts of the city are out of reach while within the suburbs there is often a lack of local support. The squat Papoutsadiko is located in Chaidari, a neighbourhood in the working class area of the west side of Athens. The former shoe factory was squatted in 2011, after it had been empty for several years. Since then the building of 1.500 square meters has been a place for people to self-organize. At the moment, Papoutsadiko builds up an autonomous power supply for the squat because their one was cut several times.
How does a squat in the suburbs of Athens work, far away from well-known political districts like Exarchia? How does neigborhood activism work there? How is the building of the autonomous power supply going? A talk with members of the squat. Talk and discussion will be in English.

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Veranstaltung nur für Freund*innen. No Photos.