Archiv für April 2019

11.05.19 Befreiungsparty

Am 8. Mai 1945 fand die Kapitulation Nazi-Deutschlands statt und somit wurde das Ende des zweiten Weltkriegs eingeläutet. Ein feierlicher Grund, um auch in diesem Jahr gemeinsam mit Euch den Tag des Sieges gegen den Faschismus zu verbringen! Schnappt Euch Eure Freund*innen und feiert mit uns am 11.05.2019 den Abend mit Musik und Tanz! Und was für Mucke uns hier geboten wird, ein wahres Fest.



Megason
(TLV/ ISR)
Manchmal stellt sich die Frage: “Gibt es eigentlich auch unbegabte Künstler*innen in Tel Aviv?“.
Vermutlich Nein! Zumindest zeigt uns diese instrumentale Rock Band mal wieder, wie facettenreich Musik auf der Welt sein kann. Von Post-Rock Parts bis technischste Math-Rock-Parts ist alles dabei. Das Einzige was fehlt ist die Langeweile und Blastbeats. Mit dem frischesten Release „Kupamanduka“ legen die drei Musiker ein derbes Brett auf das Parkett. 100% handmade. Reinhören ist empfohlen!
https://megason.bandcamp.com/album/kupamanduka

Elephant Hive (TLV/ ISR)
The Elephants are back! Tom und Rafael… zwei sehr sympathische Menschen, die nebenbei auch noch sehr coole Musik machen. Irgendwo zwischen Garage-Rock, Math-Rock und Stoner lassen sie keinen Beat grade. Und was kann nur besser sein als eine three-piece-Band? Genau, eine two-piece-Band. Weniger ist halt auch mehr. Es gibt nicht viele zweite Chancen im Leben, nutzt diese!
https://www.elephanthive.com

Aftersession mit DJ Klaus Lörrach
Meine Damen und Herren,
last but not least bittet Klaus Lörrach zum Tanze.
Als Magdeburger Jung durch und durch kredenzt Klausi uns am Ende des Abends nur das Beste aus den 80ern frisch aus der Dose.
Oh, what a feeling
When we‘re dancing on the ceiling
Oh, what a feeling

Nur für Freunde!

04.05.19 Blockwart & Basur + Die Bullen

Mal im Ernst, in einer besseren Welt wären Blockwart & Basur wahrscheinlich überflüssig oder hätten eine coole Punkrockband. Die Welt ist schlecht und die selbsternannten Erfinder des „Drei-Akkorde Rap“ verblüffen nunmehr seit mehr als 10 jahren, 10 Alben und annähernd 200 Tracks, damit noch immer in keine Schublade so richtig zu passen. Textlich irgendwo zwischen hoffnungslos optimistischer Melancholie, klaren Ansagen und erlebnisorientierten Ausfällen, ist es nicht zuviel verlangt, Blockwart und Basur als einen Spiegel der Widersprüche dieser Zeit und Gesellschaft zu sehen und somit in letzter Konsequenz zu der Einsicht zu gelangen: Die Welt ist wirklich schlecht und das ist wirklich überflüssig.

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DIE BULLEN. Was ist das eigentlich? Ja, mein Freund, das fragst Du Dich…

„Die Bullen komm‘! Die Menschen jubeln vom Balkon!“
Die Bullen sind zum Dienst angetreten um alle unsympathischen Facetten der Polizei deutlich aufzuzeigen. Sie sind angetreten um den jungen und zurückgebliebenen Leuten von heute mit ehrlicher Werbung zu zeigen wie cool die Polizei halt drauf ist. Werbung für anonyme Machtausübung, eine spießige Verbeamtung und Kompensation für charakterliche Mängel. Und womit? Mit der angesagtesten Musik, die das ZDF sich vorstellen kann. Deutschpunk! HipHop! Electro!(?)Atzen-Partyrock! Wie cool ist das denn? Einfach bad ass! Einfach zum mitlaufen. Yolo!

Die Beamten, die sich, in geradezu märtyrerhafter Weise dieser Aufgabe angenommen haben sind früher bei Sondereinheiten wie z.B. Suburban Scumbag’s, Power, Nutcase, Tackleberry, Sushi Boy, And then they run oder Affenmesserkampf aktiv gewesen bzw. immer noch aktiv. Sogenannte „Punk“-Bands, die den Beamten die Szene-Credibility einbrachte die sie nun hervorragend für rechtstaatliche Zwecke nutzen können!(Wie z.B. der Meinungsfreiheit und der Freiheit der Kunst)

Wo?: Libertäres Zentrum Magdeburg (L!Z)
Alt Salbke 144
Wann?: 04.05.19 ab 19.30

--------------------------------------------------------------nur für Freund*innen

16.04.19 Szenische Lesung: „Kein Tag ohne Selbstverwaltung, Widerstand und Widersprüche im Haus Mainusch“

Punk, Partys, Politik gegen die herrschenden Verhältnisse

Emanzipatorische Kämpfe werden überall geführt, nicht nur in Hamburg oder Berlin. Auch abseits von Großstädten findet Gegenöffentlichkeit statt; dort ist sie sogar von besonderer Wichtigkeit. In Mainz, der Stadt, die man vielleicht am ehesten mit Gutenberg und Weinstuben assoziiert, ist das Haus Mainusch seit 1988 Teil emanzipatorischer und sozialer Bewegungen.

30 Jahre Selbstverwaltung, Partys, Plenen, DIY- Konzerte, Engagement gegen Rechts und vieles mehr. Doch dem soll ein Ende gemacht werden: Wie so viele andere Projekte, ist nun auch das Haus Mainusch und der dazugehörige Wagenplatz von Räumung bedroht. Die Geschichte und aktuelle Situation des Haus Mainusch stehen exemplarisch für eine Dynamik, der linke Freiräume heute in ganz Deutschland ausgesetzt sind. »KEIN TAG OHNE« ist ein Dokument wider die Verdrängung. In akribischer und liebevoller Arbeit wurden Fotos, Flugblätter, Erinnerungen aus der inzwischen dreißigjährigen Geschichte des Haus Mainusch zusammenge- tragen und kollektive Reflexionen zur politischen Gegenwart gesammelt.Das Buch ist ein Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte um Gentrifizierung, »Linksextremismus« und Protest, und zwar aus einer Perspektive, die sonst selten gehört wird: der Perspektive der Menschen, die verdrängt werden, weil die Räume, die sie schaffen, nicht profitorientiert sind und einer anderen Logik des sozialen Miteinanders folgen.

Wann?: 16.04.19 ab 18 Uhr KÜFA Lesung ab 19 Uhr
Wo?: Libertäres Zentrum Magdeburg (L!Z)
Alt Salbke 144 // 39122 Magdeburg