Sonntag, 28.11.2010, 18 Uhr: Konzert mit Revolte Springen
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Mittwoch, 01.12.2010, 19 Uhr: „Von Jakarta bis Johannesburg – Anarchismus weltweit“ Lesung mit Sebastian Kalicha mehr…
Donnerstag, 10.12.2010, 19 Uhr: „Sind wir Schland oder Sarrazin?“ Eine Veranstaltung zum Krisennationalismus mit TOP Berlin (…ums Ganze! Bündnis) mehr…
Donnerstag, 16.12.2010, 19 Uhr: „Mädchen und Frauen in der extremen Rechten“. Vortrag, veranstaltet von der MOB – Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt mehr…
So wie der Anarchismus den Nationalstaat und seine Grenzen als Werkzeuge der Herrschaft ablehnt, so ist auch die anarchistische Bewegung eine weltweite und grenzenlose. „Von Jakarta bis Johannesburg – Anarchismus weltweit“ ist eine Sammlung von Interviews, die mit AnarchistInnen aus sechs Kontinenten geführt wurden, um einen Einblick in die gegenwärtige anarchistische Bewegung zu bieten. Erörtert werden die Geschichten lokaler Bewegungen, die Aktivitäten in unterschiedlichen politischen Kontexten sowie die Hoffnungen, die sich an libertäre Ideen knüpfen.
Mittwoch, 01.12.2010, 19 Uhr, danach Kneipe für Freunde
Der Sammeland ist 2010 im Unrastverlag erschienen: www.unrast-verlag.de
Die zunehmende Bedeutung junger Frauen in der rechtsextremen Szene steht im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung der Mobilen Beratung für Opfer Rechter Gewalt als Veranstalter. Einleitend wird der Film von Andrea Röppke „Neonazistinnen – Frauen in der Rechten Szene“ gezeigt. Eine Referentin vom apabiz e.V. wird anschließend in einem Vortrag einen Überblick über Mädchen und Frauen in der extremen Rechten geben: wie treten sie in Erscheinung? Welche Organisierungsformen gibt es? Welche Rolle spielen sie bei gewalttätigen Angriffen und wie häufig treten sie selbst als Täterinnen in Erscheinung?
Zudem wird es einen kleinen Einblick in die lokale Szene Sachsen-Anhalts gegeben.
Donnerstag, 16.12.2010, Beginn 19 Uhr, danach Kneipe für Freunde
Thilo Sarrazin, sozialdemokratisches Vorstandsmitglied der Bundesbank, löste mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ eine „Integrationsdebatte“ mit längst überwunden geglaubten rassistischen Zuspitzungen aus. Politik und Feuilleton rügten zwar pflichtschuldig Sarrazins rassekundliche Spekulationen über die Erblichkeit von „Intelligenz“, machten sich aber seine Kernthese zu eigen.
Stigmatisiert wird, wer dem Standort auf der Tasche liegt und nichts leistet, wer sich nicht produktiv für Deutschland verwerten kann. In dieser Situation müssen Marginalisierte mit und ohne „Migrationshintergrund“ um gesellschaftliche Schonung konkurrieren, während sich die Mehrheitsgesellschaft an ihrer dosierten Toleranz erbaut und verschärfte Ansprüche diktiert. „Schland“ ist nicht ohne „Sarrazin“ zu haben, das multikulturelle Teamwork der Standortameisen nicht ohne die Ausgrenzung der Überflüssigen, und nicht ohne die endlose Ertüchtigung und Disziplinierung des nationalen Humankapitals.
Freitag, 10.12.2010, Beginn 19 Uhr, danach Kneipe für Freunde
in Zusammenarbeit mit TOP Berlin, FAU Magdeburg und Antifa Burg
Am 28. November spielen Revolte Springen bei uns. Beginn ist um 18 Uhr.