20. April: Kosmokrator Weltraumparty

Es geben sich die Ehre: „Spice Boyz“, „Blut“ und „…denn Sie wissen nicht was sie tun“.
Danach Aftershow

[07.05.] Buchvorstellung “Die Häuser denen, die drin wohnen”

Am 07.05. stellt einer der Autoren das Buch „Die Häuser denen, die drin wohnen“, im Infoladen [Salbke] vor (erschienen im Unrast-Verlag). Beginn ist um 18:30 Uhr, davor gibt es wie jeden Dienstag vegane Küfa.

»Die Häuser denen, die drin wohnen! «

Kleine Geschichte der Häuserkämpfe in Deutschland
Der Band zeichnet die Häuserkämpfe ab Anfang der 70er Jahre bis heute in der BRD und West-Berlin nach.
Neben den großen Besetzungswellen in den Metropolen spielt gerade auch die Aneignung und Selbstorganisation von Freiräumen – etwa autonomer Jugendzentren – in kleineren Orten eine wichtige Rolle.

Dargestellt werden die Motivationen, politischen Ziele und die große Vielfalt der Besetzer_innen, deren kollektive Lebensformen ebenso zum Ausdruck kommen wie deren antikapitalistischer Charakter gemäß dem Motto »Die Häuser denen, die drin wohnen!«.

[13.04.] Infoveranstaltung zu 15M / Plenumsbewegung in Spanien

15M 2

[06.04] Soli-Konzi für die Bauwoche

hardcore_konzi_2013 Am 06. April findet im Libertären Zentrum ein kleines Hardcore-Punk-Konzert statt.
Einlass ab 20 Uhr.

Der Solibetrag geht an die baulichen Vorhaben des Libertären Zentrums! Wir haben wie jedes Jahr mehrere Bauwochen geplant, für die wir finanzielle Mittel dringend benötigen. Es gibt wie immer viel zu tun!
Die nächste Bauwoche findet vom 15. bis 21. April statt und helfende Hände sind immer gern gesehen. :)

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir von unserem Hausrecht gebrauch machen und Menschen mit rassistischen, sexistischen und anderen menschenverachtenden Einstellungen von unseren Konzerten verweisen!

*nur für Freunde

Es spielen:

COLD FRONT (Hardcore aus MD/Oschersleben)
https://www.facebook.com/coldfronthardcore?ref=ts&fref=ts

OUT FOR CHANGE (Hardcore aus MD)
https://www.facebook.com/Out4Change?ref=ts&fref=ts

DEAD HONECKERS (HoneCore aus MD)

+ vegane KÜFA von Vegamond

+ Aftershow

26.03. Buchvorstellung: Topf und Söhne – Besetzung auf einem Täterort“ im Infoladen Salbke

topf_und_soehne Am 26.03 wird im Infoladen [Salbke] das Buch „Topf und Söhne – Besetzung auf einem Täterort“ vorgerstellt.

Beginn: 18:30 Uhr // Küfa ab: 18:00 Uhr

In dem Buch geht es um die Hausbesetzung auf dem ehemaligen Gelände der Erfurter Firma Topf & Söhne. Welche in der Zeit des Nationalsozialismus Krematoriumsöfen für Konzentrations- und Vernichtungslager hergestellt hatte, das Haus war in den
2000er-Jahren eines der bekanntesten linksradikalen Projekte in Deutschland. Das Ende 2012 erschienene Buch „Topf und Söhne — Besetzung auf einen Täterort“ hält die Erfahrungen dieser Zeit fest.
In Erzählungen und Analysen rekonstruieren die Autor_innen gemeinsame Kämpfe und interne Streitigkeiten, sprechen über Ratten und
Debatten und bieten dazu einen Überblick über die Hausbesetzer_innenszene der 1990er-Jahre in Erfurt und die historische Bedeutung der Firma Topf & Söhne.

„Ich fand’s geil, dass wir auf dem Gelände mit dieser krassen Geschichte was gemacht haben, dass die Nutzung im NS rumgedreht hat. Die haben halt damals für Geld alles gemacht. Wir haben alles fast ohne Geld gemacht. Das fand ich den richtigen Umgang mit dem Gelände. “
Coma Richter, Besetzerin

31.03. Punk / Crust – Konzert im L!Z

In offener Feindschaft Am 31.03. laden euch die Bewohner_innen des Libertären Zentrums zu einem Endzeit Matineé* mit den Bands
Unrest (Crustpunk aus Münster) und
Cancer Clan (Grindcore aus Potsadam) ein.

Zusätzlich wird es einen veganen Brunch gegeben oder, bei gutem Wetter,werden wir vegan grillen!

Wie immer nur für Freunde!

* französisch: (la) matinée, Deutsch: (der) Vormittag) ist eine künstlerische Veranstaltung, die am Vor- oder Nachmittag stattfindet oder beginnt.

15.-21.04.: Bauwoche im L!Z

22. März: Konzi m L!Z

Am 22.03. geben sich im Libertären Zentrum zwei australische Bands aus der eher düsteren Sparte die Ehre.
Am 22. März gibt es nach dem langen Winter endlich wieder Musik bei uns, hoffentlich scheint die Sonne – schließlich ist ja Frühlingsanfang!
Beginn: 20:00 Uhr

Es spielen:
HEIRS (Dark-Wave/Industrial aus Melbourne)
https://www.facebook.com/heirsaustralia/info

ASCETIC (Instrumental/Dark Wave aus Melbourne)
https://www.facebook.com/asceticascetic/info

*das ganze wie immer nur für Freunde

22.marz

Freitag, 8. Februar: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Cottbus am 15.02.13

Am Freitag wird es im Infoladen des Libertären Zentrums eine Mobi- und Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch am 15. Februar 2013 in Cottbus geben. Es sprechen Referent_innen von Cottbus Nazifrei.

Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr.
Infoladen Alt Salbke 144
39122 Mgdeburg

Vorher findet um 17 Uhr eine Kranzniederlegung im Gedenken an Frank Böttcher auf dem Westfriedhof statt. [Link]

Antifa Cottbus


conf

Erklärung zu den Ereignissen am 12. Januar

In offener FeindschaftAm 12. Januar 2013 fand der durch die Initiative gegen das Vergessen organisierte „Trauermarsch“ anlässlich des Bombardements Magdeburgs am 16. Januar 1945 durch alliierte Truppen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung durch Andy Knape, Leiter des NPD-Ordnungsdienstes und Chef der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN).

Durch eine gezielte Verwirrungstaktik und Einsatz körperlicher Gewalt gelang es Polizei und Ordnungsbehörden, die Neonazi-Demonstration in den Süden der Stadt zu verlegen und Gegenprotest nahezu vollständig zu unterbinden.

Der sachsen-anhaltinische Innenminister Holger Stahlknecht hatte im Vorfeld der Demonstration und angesichts der angekündigten Gegenproteste vor einem bundesweiten „Demonstrationstourismus“ nach Magdeburg gewarnt. Die Ankündigung des Grünen Sebastian Striegel MdL, die Arbeit der Polizei im Sinne staatsdemokratischer Gewaltenteilung kritisch beobachten zu wollen, bezeichnete Stahlknecht als „Sittenverfall“.

Nazikundgebung vor dem L!ZGleichsam als Sittenverfall erachten wir es, dass sich Polizei und Stadt nicht nur erdreisteten, die Nazidemo am Libertären Zentrum vorbeizuführen. Sondern sie erlaubten den über 800 Neonazis auch noch, eine einstündige Kundgebung vor unserem Wohn- und Projekthaus abzuhalten.

Während die Nazis nur locker von der Polizei umringt waren, hatten sich Kleingruppen Polizisten an mehreren Stellen ums L!Z postiert – ausgerüstet mit Flex, Kettensäge, Hammer und Rammbock. Die Ansage war klar: Sollte auch nur ein Schnipsel Konfetti aus dem Haus auf die Straße fliegen, würde es gestürmt, so die Polizei. Entgegen erster Tickermeldungen drangen jedoch keine Beamt_innen ins Gebäude oder den Innenhof ein.

Wir betrachten das Verhalten von Polizei und Stadt an diesem Tag als klare, gezielte und kalkulierte Provokation. Antifaschistische Intervention sollte mit Gewaltandrohung unterbunden werden. Dass die Nazi-Kundgebung vor dem L!Z ermöglicht wurde, ist als politische Drohung an unser Projekt, unsere Strukturen und unsere Lebensentwürfe zu werten. Es wurde bewusst ein erhebliches Bedrohungsszenario generiert und auf eine Eskalation der Lage gehofft, um unter diesem Vorwand in das Haus eindringen zu können.

DummheitStaatliche Repression im Zuge der antifaschistischen Januarproteste ist indes kein Novum in Magdeburg. Im Vorjahr eskalierte die Polizei die Situation in der Alexander-Puschkin-Straße, woraufhin die Bewohner_innen angeblich mit Würfen schwerer Gegenstände reagierten. Dies wurde später in einer haarsträubenden Indizienkette zum Anlass genommen, filmreif in das Wohnhaus einzudringen und eine Wohnung zu durchsuchen.

Die Menschen im und am L!Z beließen es am 12. Januar bei einer rein akustischen Störung der Nazikundgebung.

Für uns steht indes fest, dass vielfältiger Widerstand gegen gruppenbezogen-menschenfeindliche Einstellungen notwendig und legitim sein muss. Insbesondere von einem Innenminister, der demokratische Grundprinzipien mit Füßen tritt, lassen wir ihn uns nicht verbieten.

Plenum des L!Z am 17. Januar 2013



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